Was tun bei Rückenschmerzen - Mythos

Was tun bei Rückenschmerzen – Der Mythos – Teil 2

Dem Mythos auf der Spur: Schadet Joggen wirklich bei Rückenschmerzen – was ist dran?

Ein Mythos- was ist das? Eine spannende Geschichte ohne Fakten und alles nur erfunden?

Oftmals entpuppt sich ein Mythos als etwas, was du einfach so oft gehört hast und dir erzählt wurde, weshalb du überzeugt bist, es muss wahr sein. Du hast gar nicht hinterfragt, ob es wirklich stimmt und hast das Gesagte einfach nur übernommen.

Du kennst sie alle, die Mythen, die sich beim genauen Hinschauen größtenteils als Lüge oder Irrtum herausstellen. Dennoch, in jeder Aussage eines Mythos steckt ein Fünkchen Wahrheit, das zu differenzieren, stellt die Herausforderung dar.

Wahr ist das, was du für wahr hältst. (unbekannt)

Beispiele für Mythen gibt es viele und in den unterschiedlichsten Lebensbereichen:

Mythos: Erkältungen kommen durch Kälte –

wahr ist: Erkältungen werden vor allem durch Viren ausgelöst und nicht durch kalte Temperaturen

Oder..

Mythos: Lesen im Dunkeln und bei schlechtem Licht verdirbt die Augen –

wahr ist: Auch wenn Lesen bei schlechtem Licht für die Augen anstrengend ist, trägst du keine bleibenden Schäden davon.

Oder..

Mythos: Joggen schadet bei Rückenschmerzen –

wahr ist: Bewegung, Joggen, ist die beste Medizin bei Schmerzen und kann chronische Rückenschmerzen verhindern. Es kann daher falsch und ein fataler Fehler sein, wie oft behauptet, sich bei Rückenschmerzen zu schonen. Denn die Rückenschmerzen können stärker werden, wenn du dich nicht bewegst.

 

Meist sind Rückenschmerzen unspezifisch, das heißt, in der näheren Untersuchung lässt sich weder ein Bandscheibenvorfall noch eine Entzündung der Bandscheiben, sowie Probleme mit dem Ischias bzw. Ischiasnerv nachweisen. Die Beschwerden sind oft muskulärer oder psychischer Art, aufgrund starker Stressbelastung.

Wie wirken Mythen auf unser Leben? Welche Auswirkungen haben sie?

Mythen und Vorurteile beeinflussen dich und dein Handeln im Alltag mehr, als du glaubst. Vielleicht stimmst du vielen Behauptungen einfach zu, weil es die Meinung der Mehrheit ist und triffst in manchen Fällen voreilig falsche Entscheidungen.
Gerade beim Thema Gesundheit, wollen wir alles richtig machen. Rückenschmerzen und Laufen, wie passt das zusammen?

Die Fakten sprechen für sich.

  1. Laufen sorgt für eine bessere Durchblutung
  2. Laufen lockert die Rückenmuskulatur und löst Verspannungen
  3. Laufen baut Stress ab, häufiger Auslöser für Rückenschmerzen
  4. Beim Laufen kommen zwei Drittel der gesamten Körpermuskulatur zum Einsatz. Nicht nur Oberschenkel, Waden und Fußmuskulatur, sondern auch die des Rumpfes kommt in Bewegung und wird trainiert
  5. Auch die untere Rückenmuskulatur, die dem Körper die entscheidende Spannung gibt, wird mobilisiert und gestärkt.

 

Alle, die regelmäßig laufen gehen, haben nachweislich seltener Rückenschmerzen und weniger Gelenkprobleme als „Nicht-Läufer“.

 

„Aber laufen schadet doch den Gelenken“ (Mythos)

Auch ein weitverbreiteter Mythos. Mir ist keine Studie bekannt, die nachgewiesen hat, das Laufen den Gelenken schadet. Bei regelmäßiger Belastung beim Joggen passt sich der Gelenkknorpel an. Durch die Bewegung wird die Produktion von Gelenkflüssigkeit angeregt. Die Gelenke werden besser geschmiert. Der Knorpel wird mit mehr Nährstoffen und Sauerstoff versorgt.
Das gilt auch beim Rücken, denn das Laufen wirkt wie eine Art Massage für die Bandscheiben.
Bei Läufern ist der Knorpel oft dicker als bei Nichtläufern. Die Beinmuskeln werden durch regelmäßiges Laufen immer besser trainiert und sorgen dafür, dass Stöße beim Laufen besser abgefedert werden können. Im Gegensatz dazu schädigt Bewegungsmangel, insbesondere langes Sitzen die Gelenke, denn dadurch werden sie schlecht versorgt, „vertrocknen“ und beginnen zu schmerzen.

Wann solltest du vorsichtig sein?

Wenn du bereits akute Rückenschmerzen, einen Bandscheibenvorfall oder Schmerzen mit dem Ischias, Ischiasnerv hast, solltest du mit deinem Arzt besprechen, welche sportliche Aktivität für dich sinnvoll ist.

Tipp: Generell bei Rückenschmerzen, sowie bei Lendenwirbelschmerzen solltest du die Ursache abklären lassen, um einen Bandscheibenvorfall oder Probleme mit dem Ischias und Ischiasnerv oder schwerwiegendere Krankheiten auszuschließen.

 


Bewegung ist der beste Schutz vor Rückenschmerzen

  • Rückenschmerzen rühren meist daher, dass Sehnen, Muskeln und Gelenke nicht mehr richtig zusammenarbeiten. Dabei werden die Schmerzsensoren im Körper dauerhaft gedrückt.
  • Bewegung lockert die Verkrampfungen auf körperlicher Ebene und fördert auch auf mentaler Ebene Schmerzen loszulassen.
  • Die natürlichste Art der Bewegung ist Laufen – Hilfe auch bei Lendenwirbelschmerzen und Nackenschmerzen
  • Bewegung ist essentiell bei Rückenschmerzen; eine der natürlichsten Arten der Bewegung ist Laufen. Wenn du im richtigen Maß und moderatem Tempo läufst und dich bewegst, hilft es dir, aus dem Teufelskreis von Bewegungsmangel und Schmerzen zu entfliehen.

 

Im Teil 3 „Was tun bei Rückenschmerzen?“, erfährst du, was du tun kannst, um mit Laufen deinen Kreuzschmerzen entgegenzuwirken, um wieder ein aktives schmerzfreies Leben zu führen.

 


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Haftungsausschluss:
Die Autorin ist keine (Sport)Medizinerin. Der dargestellte Inhalt stellt lediglich die Meinung der Autorin dar und basiert auf persönlichen Erfahrungen. Jegliche Haftung ist hiermit ausgeschlossen. Nähere Details hier.

About Anke Thiel

Hi, ich bin Anke, langjährige leidenschaftliche Joggerin und begeisterte Trainerin speziell von Laufeinsteigern. Mit den Angeboten von „Joggen für Anfänger“ möchte ich Dir zeigen, wie Dein Einstieg ins Joggen dauerhaft und erfolgreich funktioniert. Du erlebst, wie Du mit geringem Zeitaufwand in kürzester Zeit Fortschritte machst und mit Spaß an der Bewegung neue Power für Dein Leben gewinnst! Garantiert!

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